Knochenaufbau -
Interner und Lateraler Sinuslift
         
 

Knochenaufbau – Interner Sinuslift

     
         
 

Der Kieferknochen im Oberkierfer-Seitenzahnbereich bildet sich nach Zahnverlust relativ schnell zurück..

Für eine dauerhaft stabile Implantatverankerung ist eine Knochenhöhe von 13 bis 15 mm notwendig. Mit der sog.

Sinuslift-OP schaffen wir die entsprechende Voraussetzung.

Vereinfacht dargestellt ermöglicht uns diese OP-Technik die Schleimhaut der Kieferhöhle anzuheben und den dabei entstandenen Hohlraum mit geeigneten Materialien aufzufüllen (Augmentation).

 

Behandlungsfall aus unserer Praxis: Restknochenhöhe ca. 8 mm

     
 

Biologische Umbauprozesse wandeln diesen sog. Ersatzknochen in relativ kurzer Zeit in eigenständigen Knochen um.

Für den internen Sinuslift ist eine Restknochenhöhe von 5-6 mm Voraussetzung.

Die Augmentation (Knochenaufbau) erfolgt dabei über die Implantatbohrung.

 

Obiger Behandlunsfall: Interner Sinuslift regio Zahn 16,17.

     
 

Der Interne Sinuslift ist das Standardverfahren für den Ausgleich geringer Knochendefizite im Bereich der Kieferhöhlen.

 

 

Obiger Behandlunsfall in schematischer Darstellung: gelb Kieferhöhle,

grün Kieferknochen, blau Knochenaufbaumaterial (Augmentat).

     
 

Der langfristige Erfolg einer Implantation wird primär durch ein ausreichend stabiles Knochenlager getragen.

 

Obiger Behandlungsfall ca. 4 Jahre nach OP: Knöcherne Umwandlung

des Augmentats links. Der Boden der Kieferhöhle wurde angehoben.

Weitere Implantate mit int. Sinuslift rechts ca. 6 Monate nach OP.

 
         
 

Knochenaufbau – Lateraler Sinuslift

     
         
 

Ist die Restknochenhöhe geringer als 5 - 6 mm, so führen wir den notwendigen Knochenaufbau in lateraler Sinuslift-Technik durch.

Die Augmentation erfolgt dabei über ein seitliches Fenster im Bereich der Umschlagfalte des ersten Backenzahnes.

Mit einem Planungsmodell ermitteln wir vorab die optimale Stellung der neuen Zähne. Diese werden mit einer sog. Bohrschablone auf den entsprechenden Kierfer übertragen.

Die Stellung der Implantate folgt so den funktionellen Erfordernissen.


 

Behandlungsfall aus unserer Praxis: Das Rö-Bild zeigt die

Ausgangssituation mit adaptierten Bohrschablonen.

       
 

Auch der laterale Sinuslift kann zumeist zeitgleich mit der Implantation durchgeführt werden.


Ein Entscheidungskriterium hierfür ist die notwendige Primär-stabilität der Implantate.

 

Obiger Behandlungsfall, verfügbares Knochenangebot im Oberkiefer

schematisch grün markiert Die. Knochendicke im Bereich der

Kieferhöhle beträgt unter 6 mm.

       
 

Der angeregte knöcherne Umbauprozess ermöglicht es uns bereits nach 4-6 Monaten eine definitive prothetische Versorgung der Implantate vorzunehmen.

 

Obiger Behandlungsfall nach lateralem Sinuslift (Augmentat gelb

umrandet) und zeitgleicher Implantation beider Kiefer.

 

 

     
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